Welche göttliche Wirklichkeit trägt Raum, Körper, Stimme und Wort in der Liturgie? Welche Alltagswirklichkeit wird im Feiertäglichen sinnlich erfahrbar? Wie verorten wir uns in den Spannungsfeldern gottesdienstlichen Feierns, zwischen Tradition und Aneignung, Vertrautem und Geheimnisvollem, Himmel und Erde?
Wir arbeiten im Wirkungsfeld des Wortes, das Sinn und Klang ist, an Haltungen und Texten, erproben neue Ausdrucksformen und entwickeln gemeinsam liturgische Bausteine für die Praxis. Körper-Stimm-Arbeit, Methoden des Improvisationstheaters, Impulse aus activism und artivism, Schreib- und Praxislabore begleiten uns beim Durchgang durch die Feier.
Fachliches und kollegiales Feedback unterstützen dabei, den je eigenen Denk-, Sprach-, Sprech- und Wirkungsstil bewusster wahrzunehmen und damit sich selbst und den Gottesdienst machtsensibel weiterzuentwickeln. Und am Ende der Woche lassen wir feierlich zusammenfließen, was wir erkundet, erfahren, erprobt und erdacht haben – und feiern Gottesdienst.
Für diesen Kurs sind (elementare) Englischkenntnisse erforderlich.