Egal, ob wir in unseren Heimatländern mit aufwändigen Zukunftsprozessen zugange sind oder das, was kommt, einfach aus Gottes Hand nehmen: Dass wir von Gott etwas für die Zukunft erhoffen, wirkt auch schon in der Gegenwart. Wo die Herausforderungen, Chancen und Nöte der Gegenwart aufmerksam und tatkräftig wahrgenommen werden, kann eine „geistes-gegenwärtige“ Gemeinde wachsen – und geistlich ausstrahlen.
Nicht immer braucht es dazu große Gesten und Institutionen. Manchmal genügt ein kleiner Raum, in dem geflüchtete Frauen Tarnnetze knüpfen können, für ihre in der Ukraine kämpfenden Männer. Oder es knüpfen sich gemeindediakonische Netzwerke aus helfenden Händen, freundlichen Gesichtern und guten Ideen, um Familien mit besonderen Herausforderungen zu unterstützen. Und auch in Musikprojekten kann ein soziales Netz gestärkt werden, das trägt. Der Geist weht, wo er will!
Von dem, was wir in Litauen erleben und kennenlernen, lassen wir uns dazu anregen, Eindrücke und Erfahrungen aus allen Baltikumskollegsländern zusammenzutragen. Wo erleben wir das Wirken des Heiligen Geistes, sichtbar, bemerkbar oder zumindest zu ahnen? Wie kann es uns gelingen, die Gegenwart als Zeit des Heiligen Geistes neu zu entdecken – trotz oder gerade wegen der Zukunftssorgen, die unseren Alltag mehr oder weniger prägen?
Einer geistes-gegenwärtigen und gerade darum zukunfts-fähigen Gemeinde wollen wir nachgehen: im gemeinsamen Erkunden, im Teilen von Erfahrungen und Schätzen, in Austausch und Anregungen im Kleinen und im Großen.
Beitrag, Unterbringung, Anreise
340 € (Unterbringung und Verpflegung in Smalininkai, Exkursionen). Die Unterbringung erfolgt in Doppel- und Mehrbettzimmern. Einzelzimmer stehen in begrenzter Zahl (gegen Aufpreis) in einem nahegelegenen Hotel zur Verfügung. Die An- und Rückreise erfolgt in Eigenregie; Verabredungen zu einer gemeinsamen Anreise mit der Bahn sind (auf privater Basis) möglich und empfehlenswert.